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Manuel Bauer

Fotograf

Manuel Bauer ist anders. Preisgekrönt für seine Aufnahmen, ist er weit mehr als Fotograf. Er sieht nicht nur zu und dokumentiert, er packt an, bewegt und verändert. Seine Vorträge erzählen vom Engagement eines Helden wider Willen, der bei seiner Arbeit stets von Neuem über sich selbst hinauswächst, dabei aber immer authentisch und bescheiden bleibt.

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Morgens um fünf. Dabei sein, wenn der Dalai Lama meditiert. Wie er für eine bessere Welt betet. Für den Frieden. Einer der intimsten Momente im Leben dieser so herausragenden Persönlichkeit. Zehntausende kommen an seine Vorträge, Millionen folgen seinem Glauben. Aber um diese Zeit ist ihm nur einer nahe: Manuel Bauer.

Manuel Bauer verbindet sein berufliches Engagement stets mit innerem Engagement. Das ist gleichzeitig Charakterzug wie auch Grundlage seines Erfolgs. «Ich bin nie neutral», sagt er und meint diesen Kernsatz genau so, wie er ihn sagt. Deshalb begleitet er den Dalai Lama seit bald 20 Jahren rund um den Globus und setzt dessen Engagement für Frieden, Mitgefühl und Menschlichkeit in Bilder um. So nahe, eindringlich und ausdauernd wie kein anderer Fotograf. Deshalb vertraut ihm der Dalai Lama und nennt ihn «einen echten Freund». Deshalb gestattet er ihm, frühmorgens seine Gebete für eine bessere Welt zu dokumentieren. Nur ihm.

Das Prinzip der Parteinahme zieht sich durch Bauers ganzes Leben. Es gibt ihm die Kraft, um Unmögliches möglich zu machen. So begleitet er ein Mädchen bei der Flucht aus dem besetzten Tibet nach Indien. Er zeigt, wie das sechsjährige Kind an der Hand des Vaters durch Eis- und Schnee des Himalaya klettert. Wie die beiden in Wind und Kälte übernachten, wie sie ohne Wasser auskommen, wie sie der tödlichen Gefahr chinesischer Scharfschützen ausgesetzt sind. Drei Wochen lang. Was sie durchmachen, macht auch Manuel Bauer durch. Freiwillig riskiert er sein Leben für jene, die ihr Leben gezwungenermassen riskieren. Niemand hat ihm das bis heute nachgemacht.

Sein bislang grösstes Projekt verwirklicht Manuel Bauer im ehemaligen Königreich Mustang. Der Fotograf organisiert und finanziert den Umzug des Dorfs Sam Dzong. Der Klimawandel droht die Bewohner in eine Hungersnot zu treiben. Im Rücken des Himalaya auf über 4000 Metern lebend, haben sie kaum je ein Auto gesehen und tragen nichts zu den Treibhausgasen bei; trotzdem gehören sie zu den ersten Opfern des Umweltdesasters. Bauer fotografiert, lässt es aber nicht dabei bewenden. Dank ihm erhalten die Menschen eine neue Heimat und eine neue Existenz.
Für Bauer ist Fotografie nie nur Fotografie, seine Vorträge sind nie nur Vorträge. Ohne anzuklagen ruft er zum Engagement auf, zur Mitverantwortung an den Geschehnissen auf unserem Planeten. «Ich will Gutes tun», sagt er kurz und bündig. Damit zeigt er uns, wonach wir alle suchen: nach dem Sinn des Lebens.

Mögliche Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Referent reist aus der Schweiz an.

 

Publikationen

  • Dalai Lama – Unterwegs für den Frieden, 2005
  • Exil Schweiz, 2009
  • Flucht aus Tibet, 2009
  • Khadi – Textile of India, 2002

 

Sie möchten mehr über unseren Referenten erfahren? Lesen Sie hier das exklusive Interview mit Athenas!

    Vom Leben lernen – fürs Leben lernen

     

    • Wie gewinnt man Vertrauen? Aus seinen Erfahrungen mit dem Dalai Lama weiss Manuel Bauer, wie sich eines der wichtigsten zwischenmenschlichen Gefühle aufbauen und auch erhalten lässt.

     

    • „Hinlegen und sterben wäre einfacher gewesen“, sagt Manuel Bauer in Erinnerung an die Flucht aus Tibet. Er hat gelernt, auch in grösster physischer und psychischer Not durchzuhalten.

     

    • Humorvoll und gleichzeitig emotional berührend erzählt Manuel Bauer, wie sich die unmöglichsten Ideen realisieren lassen. Wer baut schon im Alleingang ein Dorf im Himalaya?

     

    • Seine Auszeichnungen und Preise interessieren Manuel Bauer wenig. «Die Menschen von Sam Dzong haben für mich einen Baum gepflanzt. Als Dank. Dieser Baum wird noch lange stehen.» Das ist es, was ihn glücklich macht.

     

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