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Christian Hirsig

„Business Modelle sind der Mörtel in der Mauer“ – Interview mit Christian Hirsig

Lesen Sie hier das exklusive Interview mit Christian Hirsig – Entrepreneur und Referent bei Athenas.

Christian Hirsig ist erfolgreicher Vollblut-Unternehmer und Gründer. Im exklusiven Interview mit Athenas spricht er über seine Projekte, warum Start Ups so oft scheitern und wie man Familie und Arbeit unter einen Hut bekommt.

 

Herr Hirsig, ein grosser Teil aller Start Ups scheitert in den ersten Jahren. Woran liegt das?

 

Die meisten Start-ups scheitern bereits am Gründerteam. Um in einer immer komplexer werdenden Welt erfolgreich zu sein, braucht es oft ein vielseitiges Gründerteam. Da die Vielseitigkeit aber oft nicht nur fachlich ist, scheitern diese Teams oft an menschlichen Herausforderungen. Passt das Gründerteam, stellt der Product-Market-Fit die grösste Herausforderung dar. Schaffen wir es ein Produkt zu entwickeln, dass uns förmlich aus den Händen gerissen wird? Oft konzentrieren sich mitteleuropäische Teams aufs Entwickeln, anstelle den Markt zu verstehen. Aus meiner Sicht scheitern die wenigsten an der Finanzierung. Denn stimmen Gründerteam und ist ein erster Markterfolg und eine Skalierbarkeit sichtbar, kommen die Investoren von selbst.

 

Sie gelten als Vollblut-Unternehmer und haben bereits mehrere Unternehmen gegründet, unter anderem die Crowdsourcing-Plattform Atizo. Die haben Sie im Jahr 2014 erfolgreich verkauft. Ein schwerer Schritt?

 

Das mag befremdlich klingen, aber eigentlich kein schwerer Schritt. Ich merkte, dass mir die Arbeit keinen Spass mehr machte und wir uns nicht so entwickeln, wie ich mir das gewünscht hatte. Es war der einzige logische Schritt. Einerseits konnten unsere Mitarbeiter die Beratung übernehmen und führen nun sehr erfolgreich ein Innovationsberatungsunternehmen ATIZO 360° weiter. Und auch die Community lebt dank dem deutschen Käufer HYPE auf einer der besten Innovationssoftware am Markt weiter. Wobei für mich fast am wichtigsten: Ich habe die Freiheit und Zeit neue Projekte in Angriff zu nehmen.

 

Als Keynote Speaker geben Sie unter anderem Einblick in verschiedene Business Modelle. Wie wichtig sind solche Modelle für den Geschäftserfolg?

 

Aus meiner Sicht ist es der Mörtel in der Mauer bestehend aus Mitarbeitern und Kunden. Stellt man sich mit seinem Business Modell richtig auf, ist möglicherweise eine Skalierbarkeit viel einfacher und ein Angriff von Konkurrenten viel schwieriger. Aber aus meiner Sicht liegt der wahre Wert eines Business Modells im Verständnis des eigenen Erfolgsmodell. Wenn alle an Bord verstanden haben, warum wir was machen und aus welchen Gründen wir erfolgreich sind, bauen sie den Erfolg weiter aus, anstelle ihn unbewusst mit ihren täglichen Entscheidungen zu gefährden.

 

Sie verbringen regelmässig Zeit im Silicon Valley. Was können Schweizer Firmen von den Kaliforniern lernen?

 

Hier würde ich gar nicht bei den Firmen ansetzen. Firmen bestehen aus Menschen. Erlauben Sie mir diese Frage umzuformulieren: „Was können wir als Kultur, als Menschen, von den Kalifornieren lernen?“ Wir sollten nicht den Erfolg feiern, sondern den Versuch erfolgreich zu sein. Es braucht aus meiner Sicht viel mehr Mut an den Start zu gehen, denn als Erster durchs Ziel zu laufen. Ein Freund von mir, Alain Chuard der sein Unternehmen an Google verkauft hat, betont, dass es neben harter Arbeit auch viel Glück war, das ihnen den Erfolg beschert hat. Wenn wir nicht unermüdlich versuchen, dann kann uns auch kein Glück hold sein. Deshalb sollten wir, wie die Amerikaner, jeden feiern der es versucht.

 

Sie sind ja nicht nur Entrepreneur und Referent sondern auch Familienvater. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?

 

Ja, ich bin ein aktiver Familienvater. Mir ist es wichtig, mindestens einen Tag pro Woche mit meinem Sohn alleine zu verbringen. Und auch sonst verbringen wir viel Zeit zu dritt und ab Mai hoffentlich zu viert. Oft stelle ich fest, dass wir uns an unserer Arbeit messen. Arbeit aber im Sinne von Arbeitsstunden (also dem Input). Ich finde es viel sinnvoller sich am Arbeitsergebnis (also dem Output) zu messen. Mein Ziel ist ein möglichst gutes Input/Output-Ratio, so besteht auch kein Zielkonflikt mehr mit möglichst viel Familienzeit.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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