Loading content ...

Sonja Buholzer

„Was Manager von Haien lernen können“ – Interview mit Dr. Sonja A. Buholzer

Lesen Sie das exklusive Interview mit Sonja A. Buholzer – Erfolgscoach, Autorin und Referentin bei Athenas. Lernen Sie, was Manager von Haien lernen können.

Dr. Sonja A. Buholzer ist international erfolgreich als Management-Beraterin tätig. Im exklusiven Interview mit Athenas spricht die Bestseller-Autorin und Referentin über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen und zeigt, was Manager von Haien lernen können.

 

Frau Buholzer, Sie sind eine der wenigen Frauen, die sich international einen Namen als Management-Beraterin gemacht haben. Worin unterscheiden sich Männer und Frauen in den Führungsetagen?

 

Darin, dass beide noch entdecken dürfen, wie unterschiedlich sie die Realitäten betrachten, bewerten, befragen und beantworten und dass beide Teile zusammen ein Erfolgsmodell sind! Ich habe in über 20 Jahren Unternehmertum und Tausenden von Beratungs- und Coachingstunden immer wieder erkannt, wie wenig sich Männer und Frauen verstehen und mit meinem Buch Woman Power – dem neusten, eine einfach nachvollziebare, doch höchst wirksame Kommunikationsbrücke erstellt: Sozusagen einen „Translation-Guide“ zwischen männlicher und weiblicher Kommunikation. In Interviews mit Top Shots von Wirtschaft und Politik, Frauen und Männern, können Sie selber lernen, dass es nur wenig braucht, um erfolgreich, passioniert und immer auch betont „anders“ als das andere Geschlecht „Mehrwert“ zu schaffen für Ihr Unternehmen, aber auch für Sie selber.

 

Und das ganze mit einem betont humorvollen Akzent!

 

Ihr neuestes Buch heisst “Woman Power – Karriere machen, Frau sein”. Warum werden Karriere und Frau-sein so oft als unvereinbar gesehen?

 

Frauen haben so viel zu bieten – wenn sie den Mut haben, ihr Anders-Sein als Frau aktiv in den Management-Alltag einzubringen, sich immer wieder im Anders-Sein zu erklären und den Männern einfühlsame Hilfestellungen zu bieten, wie sie verstanden werden können. Das provoziert. Wenn sich Frauen jedoch zu sehr an Männer anpassen, läuft alles schief: Das „andere“ Denken, das komplementär zum Mann andere Fragen, Problemlösen, Intervenieren, die weiblich definierten Werte und schliesslich auch das „Neue“ verflacht und wird zum Durchschnittswert. Wenn Frauen realisieren, dass ihr Anders-Sein von Männern gewünscht wird, dass von Frauen sogar erwartet wird, dass sie Neues, Innovatives in die Chefetagen einbringen, dass ihre anderen Fragen willkommen sind und dass sie sich nicht mit Männern identifizieren müssen, um Erfolg zu haben, dann sind wir einen Quantensprung weiter. Nicht perfekt sein (Männer sind es auch nicht und stehen dazu), zu sich selber stehen als Frau, sich im Anders-Sein immer wieder den Männern erklären und dabei das Weibliche betonen, auch in der eigenen Führung und in eigenen Grundsätzen – das ist die Basis für weiblichen Erfolg im Management. Und er entspannt ungemein – Frauen und Männer zugleich. Dann nämlich wird der Konkurrenzkampf zum Wettbewerb und trägt immer auch einen Hauch Spiel und Charme; Es gibt neue Spielregeln zwischen Frau und Mann und sie sind für Männer anders als für Frauen. Und vice versa dürfte es für Männer auch spannend sein zu erfahren, was Frauen über sie denken, sich von ihnen wünschen und welche Spielregeln heute und morgen zu Erfolg, exzellenter Zusammenarbeit und unternehmerischem Erfolg führen!

 

In Ihren Vorträgen zeigen Sie unter anderem, was Manager und Managerinnen von Haien lernen können. Woher kommt dieser Vergleich?

 

In Hunderten von Haitauchgängen und einer absolvierten Haischule habe ich die enormen Parallelen entdeckt, die zwischen dem Umgang im Territorium der Haie und dem unternehmerischen Führen liegen. Mein erstes Buch dazu – „Shark Leadership: Was Manager von Haien lernen können“ – wurde sofort ein Bestseller und sogar auf chinesisch übersetzt. Dann folgte ein zweites Managementbuch – speziell für weibliche Leader („Die Frau im Haifischbecken“) – das die Basis vieler internationaler Referate bildet. Im Herbst 2015 werde ich damit in den USA sein und auch im Bereich von „Diversity“-Diskussionen für offenes Denken und den Abbau von folgeschweren Vor-Urteilen referieren. Wie das funktioniert? Lassen Sie sich von zahlreichen Beispielen in meinen Referaten überraschen und beginnen Sie jetzt damit, Ihre eigene „Shark-Leadership“ zu implementieren!

 

Was darf Ihr Publikum von einem Ihrer Vorträge erwarten?

 

Sofort umsetzbare Impulse für den eigenen Erfolg, eine Öffnung der persönlichen Sichtweise, unternehmerischen Mehrwert, zahlreiche Praxisbeispiele und schliesslich auch ein feu sacré, das von meinem Publikum direkt in das eigene Leben und Schaffen übertragen werden kann.

 

Vielen Dank für das Gespräch!