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Ralph Goldschmidt: Experte für New Work, VUKA & Veränderung, Förderung von positiver Arbeitswelt & Zukunftsfähigkeit von Unternehmen

Ralph Goldschmidt

Experte für New Work, VUKA & Veränderung, Förderung von positiver Arbeitswelt & Zukunftsfähigkeit von Unternehmen

Honorar und Verfügbarkeit anfragen

5 von 5 Sternen

"Es hat mich zutiefst beeindruckt, wie sie auch schwierige Themen mit viel Humor vermitteln."

Michael Bauer, Standortleiter Mercedes Benz Werk Sindelfingen, Daimler AG Alle Referenzen

Aus folgenden Gründen sollten Sie Ralph Goldschmidt für Ihr Event als Referenten buchen:

  • Er vermittelt mit seiner Begeisterung und seinem Humor eine tiefsinnige Botschaft an jedes Publikum.
  • Kaum ein anderer Redner kann diese komplexen Themen mit solch einer Leichtigkeit präsentieren.
  • Seine nachhaltigen Anregungen begeistern auf jeder Veranstaltung, egal wie groß das Unternehmen oder aus welcher Branche es ist, welche Zielgruppe anwesend ist oder welchen Anlass das Event hat.

5 von 5 Sternen

Athenas GmbH hat in jedem Punkt die 5 Sterne verdient! Überaus freundlicher Kontakt - unkomplizierte Abwicklung - sehr professionelle Speaker. Vielen Dank! Gerne bei unserem nächsten Publisching Day wieder.

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Über Ralph

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Honorar und Verfügbarkeit anfragen

Ralph Goldschmidt ist ein inspirierender Mensch, der voller Energie ist. Er hat zahlreiche Unternehmen und Konzerne auf allen Managementebenen mit Impulsen bereichert und begleitet. Er hat das Ziel, Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter dabei zu unterstützen, die Herausforderungen der sich wandelnden (Business-)Welt erfolgreich zu bewältigen. Er möchte diese Menschen inspirieren und ermutigen, aktiv an der Transformation von Führung, Arbeitswelt und Kultur mitzuwirken, um zeitgemäße und zukunftsfähige Beziehungen aufzubauen.

Aus folgenden Gründen sollten Sie Ralph Goldschmidt für Ihr Event als Referenten buchen:

  • Er vermittelt mit seiner Begeisterung und seinem Humor eine tiefsinnige Botschaft an jedes Publikum.
  • Kaum ein anderer Redner kann diese komplexen Themen mit solch einer Leichtigkeit präsentieren.
  • Seine nachhaltigen Anregungen begeistern auf jeder Veranstaltung, egal wie groß das Unternehmen oder aus welcher Branche es ist, welche Zielgruppe anwesend ist oder welchen Anlass das Event hat.

Ralph Goldschmidt ist ein vielseitiger, humorvoller und brillanter Referent, der seit mehr als 25 Jahren Menschen, Teams und Unternehmen in Prozessen der Entwicklung, Veränderung und Transformation begleitet hat. Als erfahrener Coach und renommierter Keynote-Speaker war er in den letzten 10 Jahren besonders als inspirierender Sparringspartner für Top-Manager tätig.

Als Business-Experte erkennt Ralph Goldschmidt, dass Unternehmen und die Gesellschaft zwar viel wissen, es aber oft nicht genug getan wird, um die Probleme unserer Zeit anzugehen. Daher liegt sein Fokus nicht nur auf der Sensibilisierung von Unternehmen, sondern auch darin, in der Gesellschaft Veränderungen herbeizuführen. Seine Art und Weise, wie er die Inhalte visualisiert, macht seine Vorträge einzigartig. Statt klassischer PowerPoint-Präsentationen nutzt er gerne Flipchart und andere Gegenstände, um seine individuell abgestimmten Vorträge auch noch spontan anzupassen.

Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels, in der es in allen Lebensbereichen notwendig ist, neue Wege zu finden und mutige Entscheidungen zu treffen. Unser Referent begeistert die Menschen mit seiner herausragenden Rhetorik und seinem authentischen, charismatischen Auftreten. Er motiviert dazu, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Seine Vision besteht darin, dass sich Menschen, einschließlich der Entscheidungsträger in Unternehmen, für neue Ideen von Wohlstand und Wachstum begeistern, die allen Beteiligten einen Mehrwert bieten und die Welt verbessern können.

Unter dem Titel „MORGENS AUFSTEHN, ALS WÄR´S ABSICHT. SOGAR MONTAGS. Anstiftung zu einer zukunftstauglichen Arbeitswelt“ bietet er maßgeschneiderte Vorträge an, die je nach Wunsch auf die Herausforderungen der Arbeitswelt und der zukunftsorientierten Führungskultur, New Work für mehr Mitarbeiterbindung, das Thema Nachhaltigkeit oder den eigenen Weg zu mehr Resilienz eingehen.

Ralph Goldschmidt inspiriert in seinen Vorträgen dazu, Unternehmen so auszurichten, dass Mitarbeiter gerne und mit vollem Engagement zur Arbeit gehen. Mit Charme und Humor fesselt der Diplom-Volkswirt und Diplom-Sportwissenschaftler sein Publikum und teilt dabei seine Erfahrungen, Impulse und Ideen. 

Zusätzlich engagiert er sich als Gründer/Botschafter von „Lommer jonn!“, einer Bewegung, die das Ziel hat, Menschen zum aktiven Aufbruch in eine erstrebenswerte Zukunft zu bewegen und sie zu inspirieren, aktiv zu handeln. Ihr Motto lautet: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ (Afrikanische Weisheit)

Die Vortragssprache ist Deutsch und der Referent reist aus Deutschland an.

Pressestimmen:
„Die raffinierte Mischung von ironischer, aber präziser Beschreibung der zu ändernden Dinge und leichtfüßigen Hinweisen, wie das gehen kann, funktioniert.“ (Handelsblatt)

„Arbeit 4.0 – wenn´s gut werden soll: Top-Redner Ralph Goldschmidt!“ (Capital)

„Mit seinen leidenschaftlichen Vorträgen begeistert, berührt und bewegt er die Menschen.“ (Süddeutsche)

„Kein kurzatmiger Manager-Coach, kein Quantenquassler: Ralph Goldschmidt überzeugt, weil er ausstrahlt, was er verspricht: Leistungskraft UND Lebensglück.“ (stern)

Referenzen:
Die Liste seiner Auftraggeber liest sich wie das Who-is-Who der Wirtschaft. Zu seinen Kunden gehören viele Global Player, die meisten DAX 40-Unternehmen, renommierte Mittelständler und zahlreiche Verbände. Hier ein Auszug: Airbus, Allianz, Daimler, dyson, Edeka, Rewe, IBM, Lufthansa, OBI, Puma, vodafone, Deutsche Post, Henkel, Eon, Porsche, AXA, Henkel, Loreal, ZDF

* Für die bessere Lesbarkeit verwenden wir nur die männliche Form. Alles Inhaltliche gilt selbstverständlich und uneingeschränkt für alle Geschlechter.

Lesen Sie mehr über die Vorträge von Ralph Goldschmidt
Vortrag von Referent Ralph Goldschmidt

Morgens aufstehn, als wär´s Absicht. Sogar montags. New Work: Inspirierende & praxiserprobte Impulse für die Arbeitswelt von morgen

Ralph Goldschmidt schneidert seinen Vortrag aus 6 Themenschwerpukten maßgenu für Ihre Veranstaltung zu. Stimmen Sie Ihre Wünsche im Detail gerne in einem direkten Gespräch mit Ihm ab.

New Work – ein Überblick:

  • Die Welt ist VUKA (volatil, ungewiss, komplex, ambig/mehrdeutig): Warum wir eine neue Art des (Zusammen-)Arbeitens brauchen.
  • Kicker im Büro & Hund unterm Tisch? Worum es bei „New Work“ wirklich geht.
  • Mehr Eigenverantwortung, Klarheit, Effektivität und Vertrauen in Ihren Teams. Wie Ihnen das bahnbrechend wirksam und messbar(!) gelingt.
  • … auf Wunsch gerne incl. einiger praxiserprobter & sofort umsetzbarer Live-Hacks (s.u.)

Leadership & Führung: 

  • Der „alte“ Chef hat ausgedient. Wie sich Führung verändern muss.
  • Gute Führung zeigt sich darin, dass sie andere wachsen lässt. 
  • „Psychologische Sicherheit“. Wie aus Teams Hochleistungs-Teams werden.
  • Gefühle. Was wirklich zählt im Umgang mit Mitarbeitern.

Veränderung & Transformation: 

  • „Der einzige Mensch, der sich nach Veränderung sehnt, ist ein Baby in vollen Windeln.“ Warum wir bei Veränderungen so oft in Widerstand gehen, statt sie als Chance zu sehen.
  • „Sei Pippi, nicht Annika!“ Wie man Mindsets verändern kann. Und wie nicht.
  • Mythen, Murks & Missverständnisse. Worauf es tatsächlich ankommt, damit Menschen auch unbequeme Veränderungen beherzt angehen.
  • „Der Sprung ins kalte Wasser wird nicht wärmer, wenn du länger wartest.“ Wie die ersten Schritte der Veränderung gelingen.

Resilienz & Mitarbeitergesundheit: 

  • „Nur, wenn es dir gut geht, kannst du der Welt dein Bestes geben.“ 
  • Das Leben ist wie Brot: „irgendwann wird´s hart“: Die wirksamsten Tipps zum Umgang mit Krisen, Pleiten, Pech & Pannen.
  • Ihre Rolle als Chef: Was Sie als Führungskraft tun können, damit ihre Mitarbeiter gesund bleiben.
  • Zuversicht (erprobter Optimismus). Wie Sie auch in schweren Zeiten voller Zuversicht nach vorne schauen können.

Recruiting & Mitarbeiterbindung: 

  • „Jeder vierte Mitarbeiter ist bereits auf dem Absprung. Und 42% wollen in den nächsten drei Jahren ihren Job wechseln.“ (Gallup-Studie 2021). Was es braucht, damit die guten Leute lieber bei Ihnen arbeiten als woanders.
  • Recruiting kann so einfach sein. Wie Sie gute Leute gewinnen… ohne dafür viel Geld auszugeben.
  • Erst der Sinn, dann der Gewinn. Was für Bewerber immer wichtiger wird, viele Chefs aber noch immer nicht verstehen.
  • Nur noch Homeoffice? Warum es – für alle(!) – ganz viel Sinn macht, wieder öfter ins Büro zu kommen.

CSR & Nachhaltigkeit: 

  • „Wenn wir keinen Planeten mehr haben, dann geht es der Wirtschaft nicht gut.“ (Al Gore)
  • Ihre Haltung als Unternehmer ist entscheidend: MÜSSEN oder WOLLEN Sie Ihr Unternehmen nachhaltig machen?
  • Echter Impact statt Greenwashing, Wachstum statt Degrowth, optimistisch statt rückwärtsgewandt. Wie Ihnen in Ihrem Unternehmen die Transformation zur Nachhaltigkeit tatsächlich gelingen kann.
  • Fünf konkrete strategische Prioritäten, damit Ihre Nachhaltigkeitsstrategie gelingt: Standortbestimmung, Zielsetzung, Innovationsprozess, Portfoliotransformation, Kommunikation.

 

Und als Zugabe, wenn Sie mögen:

Praxis, Praxis, Praxis: New-Work-Hacks – Sofort umsetzbare Tipps & Praktiken.

  • „SYNC“: Meetings zum Weinen – vor Freude!
  • Die Frage aller Fragen: Wie Sie mit einer einfachen Frage die Eigenverantwortung jedes Einzelnen spürbar fördern.
  • Spannungsbasiertes Arbeiten: Wie Sie den Turbo für Veränderungen zünden.
  • IDM (Integrative Decision Making): Ein Entscheidungsverfahren, das Wunder bewirkt.
  • „Purpose-Turnier“: Wie Sie Ihren (Bereichs-, Abteilungs-, Team-)Purpose finden.
Ralph Goldschmidt Video

NEW WORK: Morgens aufstehn, als wär's Absicht. Sogar montags.

In diesem Video erklärt Ralph Goldschmidt, was Sie in seinen Vorträgen erwartet.

Video von Referent Ralph Goldschmidt

New Work: Ein Vortrag über die Arbeitswelt von Morgen.

Ein kurzer Impuls-Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Magic Business“ des BVMW (Bundesverband Mittelständische Wirtschaft) darüber, was in Unternehmen auf struktureller, kultureller und individueller Ebene nötig ist, um agil & kraftvoll durch die VUKA-Welt zu surfen.

Lesen Sie mehr über die Vorträge von Ralph Goldschmidt

Referenzen

Ralph hat in unserem Publikum das meiste Engagement und die meisten Lacher des Tages hervorgebracht. Viele seiner Bilder werden im Kopf bleiben und wir konnten alle etwas mitnehmen. Eine runde Sache!

Madeline Falkenhahn

Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) e.V.

"Kicker im Büro und Hund unterm Tisch. Ist das New Work? ..." - Auszug aus einem Interview mit Ralph Goldschmidt

Herr Goldschmidt, Kicker im Büro und Hund unterm Tisch. Ist das New Work?
In dem Bild fehlen noch der Feelgood Manager und das Körbchen mit täglich frischem Obst. Schön ist auch die Geschichte von manchem CEO, CTO und nicht zu vergessen CDO (Chief Digital Officer), der ins Silicon Valley pilgerte, um sich anzuschauen, wie man bei Google arbeitet. Oder nach Berlin, um sich in hippen Lofts davon inspirieren zu lassen, wie „Agilität“ in coolen Startups gelebt wird. Und der nach seiner Rückkehr, inspiriert von der Atmosphäre und Lebendigkeit, die er dort erlebt hat, die Krawatte zu Hause lässt, seine rahmengenähten Budapester gegen Turnschuhe – sorry: Sneaker – eintauscht und ein paar Wände einreißen lässt, um seine verblüfften Mitarbeiter (die er jetzt duzt) aus ihren Einzelbüros in Open-Space-Offices zu stecken, damit diese künftig am besagten Kickertisch und bei frischem Obst siloübergreifend und „offen“ miteinander kommunizieren … dabei seine Denke und Haltung aber leider die alte bleibt.

Das klingt ein wenig zynisch!
Hm, mag sein. Es spricht ja gar nichts dagegen, sich von denen inspirieren zu lassen, die ́s drauf haben. Best Practice eben. Es ist auch völlig okay, ein paar aufgeschlossene Teams oder Kollegen mit agilen Managementmethoden wie Scrum, Kanban oder Design Thinking und Organisationsformen wie Holokratie oder Soziokratie experimentieren zu lassen. Diese Experimente verlaufen zunächst auch oft vielversprechend, scheitern aber dummerweise i.d.R., wenn versucht wird, die gewonnenen Erkenntnisse auf größere Bereiche oder gar das ganze Unternehmen zu übertragen. Was in Startups und Innovationsteams prima funktioniert, lässt sich nicht eins zu eins auf einen Mittelständler mit 150jähriger Geschichte übertragen. Es gibt kein Best Practice.

Sie sind Mitte 50. Warum wollen Sie in Ihrem Alter „New Work“ in die Unternehmen bringen? Sollten Sie das nicht Jüngeren überlassen?
Ich will noch ein bisschen was zum Besseren bewegen in der Business-Welt, und zwar zum Wohle aller. Die Geschicke der meisten
Unternehmen werden (noch) gelenkt von Männern(!) zwischen Mitte 40 bis Mitte 60, also meiner Generation. Bei denen docke ich anders an als z.B. mein 25jähriger Sohn, der in der Startup-Szene unterwegs ist. Da ist die Umsetzung vieler New Work-Elemente selbstverständlich. Ich bin selbst seit 25 Jahren Unternehmer und habe als Coach (Schwerpunkte Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung, die Red.) so ziemlich alles kennengelernt, was in und mit Unternehmen und Menschen passieren kann. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es manchmal ist, als „alter Sack“ sich wirklich auf neue Strukturen, Prozesse, Verantwortlichkeiten einzulassen, obwohl das Alte doch noch ganz ordentlich läuft.
Die erste Frage, die sich jeder, der ein Unternehmen in Richtung New Work transformieren möchte, lautet: Mit allem, was da dran hängt, will ich das wirklich, wirklich? Immer wieder gilt es, die eigene Denke und Haltung zu überprüfen und ggf. neu zu justieren. Puh, das ist manchmal echt hart. Wie ́s aussieht, habe ich mir mit all diesen Erfahrungen eine „Kompetenzvermutung“ und ein gerüttelt Maß an Glaubwürdigkeit erworben. Dadurch bin ich auf Augenhöhe auch mit taffen, „klassischen“ Unternehmenslenkern, für die bisher nur „höher, schneller, weiter“ zählte. Sie hören mir zu. Diese Chance will ich nutzen.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Goldschmidt!

Strategie der Stehaufmännchen

Jeder Mensch hat schon einmal eine Krise durchlebt: Einigen fällt es leichter und anderen schwerer, damit umzugehen. Gastautor Ralph Goldschmidt gibt Tipps, wie man in bewegten Zeiten besser über die Runden kommt.

Die gute Nachricht ist: „Resilienz ist keine angeborene Fähigkeit; die meisten Faktoren, die die eigene Widerstandskraft begünstigen, kann man lernen und fördern.“

Kennen Sie Menschen, denen immer alles ganz ohne Mühe gelingt? Die in der Schule schon immer die besten Noten hatten, die Uni mit summa cum laude abgeschlossen haben und dann gleich bei einem Top-Unternehmen mit einem super Gehalt eingestellt wurden? Ganz zu schweigen von ihrem fantastischen Privatleben. War das bei Ihnen so? Ihr Leben ein einziges himmelhochjauchzendes Highlight?

Dann können Sie hier aufhören zu lesen. Sie wären übrigens der erste. Wahrscheinlicher ist, dass Sie das Leben als Wellenbewegung kennengelernt haben, mit Höhen und Tiefen. Sie mussten wahrscheinlich auch schon Tiefschläge einstecken: in der Schule sitzen geblieben, vom Partner verlassen, Kündigung bekommen, finanzielle Probleme, ein Projekt gegen die Wand gefahren, usw. Das kennen Sie, oder? Sie wissen bestimmt auch noch, wie elend es Ihnen anschließend ging. Und wie Sie dachten: ‚Wie komm ich aus dem Schlamassel bloß wieder raus?‘

Aus Krisen Wichtiges lernen
In eine Krise geraten wir immer dann, wenn wir eine Situation als sehr bedrohlich erleben und die eigenen Möglichkeiten, sie zu beeinflussen, als gering einschätzen. Verstärkt wird diese Einschätzung, wenn erste Bewältigungsversuche fehlgeschlagen sind. Und der Anspruch, trotz der belastenden Situation im Alltag funktionieren zu müssen, baut zusätzlichen Druck auf oder führt gar erst in die
Krise. Mit Krisen umzugehen, lernt man nur, wenn man in Krisen steckt. So wie man schwimmen nur im Wasser lernt. Nicht, indem man aus Angst vor dem Nasswerden oder dem Ertrinken am Beckenrand bleibt. Und selbst Menschen, die jedem Risiko aus dem Weg gehen, werden nie davor gefeit sein, dass es mal rein hagelt. Nun gibt es Menschen, die selbst widrigste Situationen unbeschadet überstehen und oft sogar gestärkt aus Misserfolgen hervorgehen. Die legen mit einer „Jetzt-erst-recht-Haltung“ los, statt aufzugeben. Diese Menschen gehören zur Gruppe der „Stehaufmännchen“. Sie verfügen über „Resilienz“. In der Psychologie heißt das soviel wie „seelische und psychische Widerstandsfähigkeit“. Die gute Nachricht ist: Resilienz ist keine angeborene Fähigkeit. Die meisten Faktoren, die die eigene Widerstandskraft begünstigen, kann man lernen und fördern.

Krisendynamik stoppen
Ebenso wie die Jammerlappen kennen auch die Stehaufmännchen Gefühle von Depressivität, Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit, Zweifel und Angst. Auch sie haben bisweilen den Wunsch nach Rückzug oder kurzfristiger Erleichterung. Und auch sie verhalten sich bisweilen kontraproduktiv. Der Jammerlappen allerdings bleibt im Jammerzirkel stecken, schlüpft in die Opferrolle, schwelgt im Selbstmitleid, klagt an und wartet darauf, dass ihn ein Retter aus seinem Elend befreit. Die Stehaufmännchen hingegen beginnen damit, dass sie die Krisendynamik unterbrechen und den Krisenstress reduzieren. Gerade dieser Stress führt durch seine Blockaden im Hirn zu Konzentrationsschwächen, Fehleinschätzungen und zu Leistungseinbußen. Bewältigungsversuche misslingen, stattdessen werden Ohnmacht und Angst größer. Stehaufmännchen akzeptieren die Krise als einen vorübergehenden Zustand und nehmen ihr damit „das Katastrophale“ – ohne Schwarzmalen oder Schönreden; sie verdrängen nicht und lassen auch Emotionen wie Trauer, Wut, Angst und Ohnmacht an sich heran, grenzen Schlimmes nicht aus.

Fokus auf die Zukunft
Durch das Akzeptieren des „Es ist wie es ist“ verschwendet es keine unnütze Energie auf die Vergangenheit und den Versuch, Vergangenes ungeschehen zu machen, sondern kann nach vorn schauen. Statt im Loch zu verharren, konzentriert ein Stehaufmännchen seine Energie auf das, was es ändern kann. Das Stehaufmännchen ergibt sich weder fatalistisch in sein Schicksal, noch verfällt es in einen unkoordinierten Aktionismus. Vielmehr weiß es, dass es zwar häufig keinen Einfluss auf das Eintreten von bestimmten Situationen hat, dass es aber zwischen Reiz und Reaktion immer die Freiheit hat, zu entscheiden, wie es mit dieser Situation umgeht. Das Stehaufmännchen lebt in der Gewissheit, dass es Einfluss auf sein Wohlergehen hat.

Werden Sie zum Stehaufmännchen und lassen Sie sich diese Einflussnahme, diesen Spielraum nicht nehmen. Bleiben Sie nicht nur bei der gedanklichen und emotionalen Verarbeitung, sondern setzen Sie Ihre Pläne und Wünsche in konkrete Taten um. Akzeptieren Sie, dass die Verarbeitung im Sinne der Resilienz nicht linear verläuft. Es geht nie nur bergauf. Gerade bei schweren Belastungen ist es normal, dass auch „Täler der Tränen“ durchschritten werden müssen. Solche ‚Krisen in der Krise‘ sind normal, sie sind Teil des Bewältigungsprozesses und müssen einen daher nicht beunruhigen.

Mit Humor geht es leichter
Gehen Sie immer davon aus, dass die Krise für irgendetwas gut ist und einen Wert hat, auch wenn der in diesem Moment nicht erkennbar ist. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass auch ein noch so belastendes Ereignis einen Sinn hat, fällt es ihnen leichter, diesen
Vorfall als Chance zu sehen. Bitten Sie um Unterstützung, wenn Sie welche brauchen. Und zwar insbesondere bei Menschen, die verlässlich sind, zuhören, Gefühle aushalten, Hoffnung und Zuversicht vermitteln und praktische Hilfe anbieten. Ein gutes persönliches Netzwerk erweist sich immer wieder als eine der zentralen Säulen bei der Bewältigung von Krisen. Kümmern Sie sich, schon in „guten Zeiten“, aktiv um gute, tragfähige, auch tiefergehende Beziehungen. Zahlen Sie frühzeitig auf Ihre „Beziehungskonten“ ein, dann sind diese Menschen auch für Sie da, dann wenn Sie sie brauchen. Last but not least hilft Ihnen auch Ihr Humor. Relativieren Sie die Katastrophe, indem Sie Ihre Gedanken durch Fragen in eine ganz bestimmte Richtung lenken. Auch bei kleineren Missgeschicken kann das Relativieren über gezielte Wahrnehmungslenkung und geschicktes „Reframing“ gelin

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