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Dr. Thomas Aurelius Belz

Dr. Thomas Aurelius Belz

Cembalo- und Klavierbauer, Organologe, Kunsthistoriker und Autor

Aufgrund der Vielseitigkeit seiner Ausbildung steht Dr. Thomas Aurelius Belz den Künsten besonders nahe – und wer über die Komplexität des mittelalterlich-christlichen Weltbildes informiert werden will, kommt an seinen Ausführungen schon gar nicht vorbei. Sein Forschungsgebiet ist die Kulturgeschichte der Tasteninstrumente.

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Stets sachlich und verständlich in der Darstellung, unternimmt Dr. Thomas Aurelius Belz einen Streifzug durch die Architektur- Musik und Kunstgeschichte und legt die spirituellen und theologischen Quellen frei, die zu den jeweiligen Ausdrucksformen geführt haben. Die Zahlensymbolik spielt in diesem Bereich eine besonders grosse Rolle. Doch keine Sorge, Aurelius Belz ist Wissenschaftler und driftet nicht in okkulte Regionen ab, auch wenn er manchmal nahe an sie herankommt: „Freitag der 13.“ ist solch ein Thema.

 

Ansonsten begegnet er auf seinem Wege so manchem Glaubensbekenntnis und beschreibt es stets wertschätzend, aus prinzipiell gebotenem Respekt Andersdenkenden gegenüber. Anlässlich einer Dankesrede am 04. Juli 2015 in Castel Gandolfo berichtete Benedikt XVI, dass die abendländische Musik ihren Quellort in der Liturgie habe. Genau hierfür liefert Belz den Nachweis. Die abendländische Harmonielehre ist noch nie so dargestellt worden. Jeder Musiker sollte davon Kenntnis haben, aber auch jeder Theologe sowie jeder kulturgeschichtlich Interessierte.

 

Dr. Thomas Aurelius Belz (Mainz 1959) ist Cembalo- und Klavierbaumeister, studierte Kunstwissenschaft, Volkskunde und Bauforschung an der Otto-Friedrich- Universität Bamberg und absolvierte Praktika an der Russell Collection for Early Keyboard Instruments in Edinburgh sowie am Musée Instrumental du Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris. 1998 schrieb er seine Dissertation mit dem Titel: „Das Instrumente der Dame, bemalte Kielklaviere aus drei Jahrhunderten.“ Seitdem widmet er seine Studien der Kulturgeschichte der Tasteninstrumente: von der antiken Wasserorgel zum Touchscreen.

 

Die Vortragssprache ist Deutsch. Der Referent reist aus der Schweiz an.

 

Publikationen (Auswahl)

  • Das Instrument der Dame. Bemalte Kielklaviere aus drei Jahrhunderten. Dissertation, Bamberg 1998
  • Die Geschichte des Keyboards. Von Tasten, Tod und Liebe. Erzählung, Norderstedt 2012
  • Sakrale Handys. Die Verwendung des Keyboards im Spätmittelalter. Mit einem Geleitwort des Pontificio Istituto di Musica Sacra, Hägglingen 2013
  • Tastengedichte für Keyboard-Freunde. Hägglingen 2013

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    Themen

    • Geheimcode der Musik entschlüsselt
    • Der christliche Symbol- und Bedeutungsgehalt der abendländischen Harmonielehre
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